Im Fachbereich Architektur, Lehrgebiet Geschichte und Theorie der Architektur, an der FH Aachen ist folgende Stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen
(Kennziffer: 01-1597)
Das Forschungsprojekt „Bauliche und erinnerungskulturelle Strategieentwicklung für erhaltene NS-Tatorte mit komplexer Überlagerungsgeschichte am Beispiel des Schlosses Lichtenburg“ verbindet Forschung aus den Bereichen Architekturgeschichte und Denkmalpflege und zielt darauf ab, überlieferte bauliche Zeugnisse von NS-Tatorten der 1933 bereits in Bestandsbauten angelegten „frühen Konzentrationslager“ in Deutschland zu erforschen. Es sollen neue strategische Methoden entwickelt werden, um das erhaltene bauliche Erbe in seinen sich überlagernden Zeitschichten zu erfassen, zu sichern, sichtbar zu machen und für zukünftige Umnutzungen weiterzuentwickeln. Das Renaissanceschloss Lichtenburg, das ab 1933 als KZ umgenutzt worden war, soll mit seiner komplexen Überlagerungsgeschichte als exemplarisches Untersuchungsobjekt und Fallstudie dienen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin durchgeführt.
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